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Der Tierheimhund

 

Wenn Sie einen Hund im Tierheim finden, der Ihnen gefällt, so denken Sie immer daran, dass dieser Hund sich in einer Streßsituation befindet. Die wenigsten Hunde fühlen sich dort wohl - schon gar nicht, wenn sie vorher in einem Haushalt gelebt haben.  

 

Auch diese Hunde sind oft zu Unrecht oder aus Bequemlichkeit dort abgegeben worden und leiden sehr. Selbst wenn Sie dort ein Tier antreffen, dass hinter seinen Gitterstäben ein riesen Spektakel veranstaltet, kann es sein, dass es außerhalb des Zwingers alle Aggressionen ablegt. Sie kennen dieses Phänomen bestimmt bei Hunden, die sich in einem Auto befinden.

 

Eigentlich ist bei allen Hunden, ob nun in einem Tierheim oder sonstwo eingesperrt  zu sagen, dass man deren Charakter nicht wirklich eindeutig beschreiben kann. Jeder dieser Hunde wird sein Verhalten dem neuen Umfeld anpassen und das sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.  

Denken Sie doch bitte einmal an TV-Sendungen wo Menschen über einen längeren Zeitraum zusammen eingesperrt sind. Würden man diese nicht permanent beschäftigen, dann gäbe es ein Fiasko!  

 

So ähnlich ist es mit eingesperrten Tieren auch, die nicht ihren sozialen Bedürfnissen gerecht werden können, sie verändern sich und Streß macht bekanntlich krank, depressiv und auch schon mal aggressiv.  

 

Sollten Sie einen Hund im Tierheim finden, dann geben Sie dem Tier doch bitte eine Chance - ungeachtet der momentanen Verhaltensweisen. Natürlich nur, wenn es für alle Beteiligten vertretbar ist. Sicherlich muss man bei Hunden, die in Beißvorfälle verwickelt waren, immer einen nötigen Sicherheitsaspekt berücksichtigen und natürlich ob man selber in der Lage ist, diesem erziehungstechnisch entgegenzuwirken. 

 

In Gesprächen mit Interessenten haben wir oftmals festgestellt, dass das Verhalten der Hunde im Zwinger ja ausschlaggebend für eine Adoption ist. Somit hat ein sehr ängstlicher Hund, der in der Ecke seines Zwingers hockt, kaum Vermittlungschancen, weil die Person vor dem Zwinger, dessen Verhalten sofort auf sein geplantes Leben mit dem Hund assoziiert.

 


Dabei könnte gerade dieser Hund, sich zu einem Traumhund entwickeln.

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