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Der Streunerhund


 

Was Sie über sog. Streunerhunde wissen sollten!  

 

Wenn ein Hund schon als Welpe auf der Straße geboren wurde, hat er instinktiv mit der Mutter gelernt oder auch ganz alleine, wie er sich dort zu verhalten hat und wie er überleben kann. Hunde sind sehr anpassungsfähige Tiere und lernen sich sehr schnell in ihrer Umwelt zurecht.

Streuner, die auf der Straße leben, müssen selbständig sein. Ihnen bleibt keine Zeit furchtlos heranzuwachsen, zu spielen oder ähnliches. Jeder Tag wird zum Überlebenstraining. Dabei spielen insbesondere die positiven und negativen Erfahrungen eine große Rolle, die sich dann wie ein roter Faden durch das ganze Leben ziehen.  

 

Manche Streuner schaffen es ein Leben lang auf der Straße zu überleben, andere nicht und ein großer Teil wird eingefangen und in sog. Auffanglager gebracht. Diese Hunde sitzen nun hinter Gittern, eingesperrt, Vorgeschichte unbekannt - aber eines ist ganz gewiss, nach ihrer abgelaufenen Frist erwartet alle das gleiche Schicksal.  

Wenn Sie sich nun für einen sog. „Second Hand Dog“ entscheiden, dann sollte dies nicht aus Mitleid passieren. Sie sollten sich schon bewusst sein, das es nicht immer einfach sein könnte und auch so seine Tücken beinhaltet.  

 

Da die Vorgeschichten oftmals nicht bekannt sind, ist das Risiko sehr groß, dass man mit so einem Hund nicht direkt klar kommt oder dieser eben einfach mehr Verständnis braucht.    

Man kann einfach nicht erwarten oder die Meinung äußern: “Wir haben diesen Hund jetzt gerettet und er hat sich dementsprechend zu verhalten und muss uns dankbar sein.“ Diesen Spruch haben wir schon sehr oft zu hören bekommen. Dabei ist jedes Lebewesen ein Individuum und verhält sich entsprechend seinem derzeitigen Umfeld, welches Sie natürlich ebenso mitbestimmen.  

Auch ist ganz oft zu erleben, dass erwachsene Hunde sich plötzlich wie  Welpen benehmen und ausgelassen spielen und toben. Die meisten Leute sind dann sichtlich irritiert, aber diese Hunde fühlen sich dann sicher und holen ihre „geraubte Kindheit“ nach. Ebenso das erste Kennenlernen von - für uns - ganz alltäglichen Dingen.    

 

Es sind nun mal Tiere, die ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht haben und daraus ihr tun und handeln entscheiden. Tiere die nicht auf Knopfdruck reagieren und manchesmal auch nicht ganz einfach sind - aber das sind Kinder auch nicht! Würden Sie ihr Kind eintauschen oder abgeben? Dieser Vergleich mag vielen skurril erscheinen, ist aber durchaus legitim, denn Hunde durchlaufen die gleichen Entwicklungsstadien, wie Geburt, das Heranwachsen, das Kennenlernen und Austesten, die Grenzen gesteckt bekommen, die Pubertät, das Erwachsenwerden und natürlich das Altern.  

 

 

 

 

            

Agnes (Hunde in Deutschland) hat bereits ein ZUHAUSE gefunden !
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